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Museum 2004 "Cäsar und Cleopatra" PDF Drucken E-Mail
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Größer, Länger und Lauter!

2004: 100 Jahre Schalke, 100 Jahre Tour de France und 100 Jahre Hittorf! Letzteres ein guter Grund der ehrenwerten Kuniberg Aula den Rücken zu kehren und im Ruhrfestpielhaus, auf der großen Bühne eine Inszenierung zu wagen.
Die Vorbereitungen für dieses Mammutprojekt begannen noch in der Endphase von der "Frist" und dauerten bis wenige Minuten vor der Premiere an - was zur Folge hatte, dass die Nerven bei den meisten mehr als blank lagen...

Im Mai 2004 präsentierten wir "Cäsar und Cleopatra" als Testaufführung in modernen Kostümen vor einem ausgewählte Publikum ind er Kunibergaula statt und im Anschluss fand natürlich auch eine "Testpremierenfeier" statt... Alles lief gut und im selbst gesetzten Zeitlimit von zweieinhalb Stunden blieben wir auch.

Im Juni begann dann die nächste Phase, die Probenarbeiten ruhten über die Sommermonate und das Bühnenbild wurde mit Werner in Angriff genommen. In 8 Wochen entstanden neben 4 (!) Meter hohen Säulen, "Katzentatzen" für die Spielsphinx und ein Thron mit "Sesselkühen". Die Tatzen für die Sphinx entstanden aus den Sandkastenmuscheln von Werners Enkelkindern (die natürlich einen nagelneuen Sandkasten bekamen) und den Anstrich für den Thron, sowie die Säulen wurde von Darstellern übernommen...

Während die Arbeiten am Bühnenbild in vollem Gange waren, wurde auch die Werbung langsam in Gang gesetzt - es mussten schließlich zweimal 1045 karten verkauft werden. Aus diesem Grund entschied sich die Leitung den Vorverkauf nicht zwei Wochen vor der Premiere, wie sonst üblich, zu beginnen, sondern zwei Monate vorher. Hinzu kam, dass erstmals Karten auch über die Buchhandlung "Van Ahlen" zu bekommen waren und dass die Theater AG erstmalig mit zwei verschiedenen Plakaten in zwei Runden für ihre Großveranstaltung warb.

Im September ging die gesamte Gruppe noch mal für eine Woche in die Kunibergaula, um einen letzten Gesamtdurchlauf vor der heißen Woche im Ruhrfestspielhaus zu haben.

Dieser Gesamtdurchlauf sollte alle noch mal auf eine harte Zerreißprobe stellen: denn das Stück war mit gut dreieinhalb Stunden auf einmal zu lang. Dies hatte zur Folge, dass sich die Leitung am folgenden Wochenende gezwungen sah, rigorose Streichungen vor zu nehmen und diese am Montag den Darstellern "schonend" bei zu bringen (es waren ja noch vier Tage bis zur Generalprobe). Nachdem eine größere Revolution gebändigt werden konnte begannen die Tage im Festspielhaus, die Morgens um 9:00 begannen und Abends um 17:00 Uhr endeten und dank der professionellen Betreuung im Haus und dem tollen Engagement der gesamten Gruppe aktiv genutzt werden konnte.

Am 17. September fand dann schließlich morgens die lang ersehnte Generalprobe statt und alle blickten entspannt dem Abend vor der "Vorabpremiere" entgegen, die in einer Fassung ohne dem ersten Akt vor der IGBCE präsentiert werden sollte. Doch ergab es sich, dass die Leute der IGBCE einen Zeitplan einhalten mussten und somit die zuvor geplante Version des Stückes um weitere Szenen kurzfristig erleichtert wurde... Dennoch wurde der Abend ein voller Erfolg und dass nicht nur, weil das gesamte Publikum ein Geburtstagsständchen für unsere Cleopatra sang.

Am 18. September war dann der große Tag. Der Tag der eigentlichen Premiere und unsere Befürchtungen, der Saal würde womöglich nicht voll werden, waren absolut unbegründet - das Parkett war komplett gefüllt, die Ehrengäste sind nahezu alle erschienen und im Rang war nur noch Platz für Einzelne. Auf eine Premierenparty musste natürlich verzichtet werden, da es am 19. September vor ähnlich vollem Haus direkt weiter ging und danach war das Jubiläumsstück gespielt und alle Beteiligten über glücklich...


Neben dem einzigartigen Bühnenbild, dass neben gigantischen Bühnenelementen und einem fahrenden Schiff vor allem durch die Beleuchtungseffekte überzeugte, waren es auch bei dieser Inszenierung die zahlreichen Gaststars, die dem Stück die nötige Würze gaben. So übernahm Herr Maas, der Schulleiter eine Sprechrolle, Werner Kindermann und Christian Passerah waren weitere Lehrer die das Bühnenleben bereicherten. Dann tauchten Darstellernamen wieder auf, die seit Jahren nicht mehr bei der Theater-AG zu lesen waren: Thomas Lochthowe, Ludger Lochthowe und Ansgar Lochthowe (das Jahr in dem alle vier Brüder zusammen auf der Bühne standen, wenn auch Ansgar kurzfristig für Herrn Passerah einspringen musste der sich vor der zweiten Aufführung mehrere Rippen brach).

Es war ein Jahr, dass einem solchen Jubiläum auf jeden Fall mehr als Gerecht wird.

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