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Museum 2007 "Die Konferenz" PDF Drucken E-Mail
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Eine Lehrernacht

 

2007, ein Jahr in dem ein Großteil unserer Darsteller das Abitur absolvieren und somit noch einmal die Chance bekommen sollen, in einer letzten Rolle zu glänzen, bevor es sie in alle Winde verstreut.

"Die Konferenz" schien daher das richtige Stück zu sein, ein Kammerspiel im Lehrermillieu. Es geht um eine Lehrerversammlung im Winter, in der geklärt werden soll, ob der Schüler Leysen, seine Mitschülerin Tizia im Anschluss an eine Theater-Probe vergewaltigt habe oder nicht... Ein heikler Stoff, der die Leitung vor die Herausforderung stellte, neben dem ernsten Thema, den Unterhaltungsfaktor nicht zu vernachlässigen. Dies sollte schließlich durch die Charakterzeichnung der einzelnen Leherer gelingen.

Das Stück wird mit einem Video eingeleitet, der die Aussagen der beiden Schüler zeigt und geht dann in eine kurze, von der AG geschriebenen, Rahmenhandlung über, um das Stück, welches ursprünglich ein Drehbuch für einen Film ist, theatertauglicher zu machen. Ein Hit des Jahres wurde "Tell me" von den Stones, welches neben dem Vorspann eine entscheidende Rolle im Stück spielt...


Obwohl sich die Leitung auf ein entspanntes Jahr mit den "Alten Hasen" eingestellt hatte, sollte es eine Saison werden, die die AG auf manch harte Probe stellte.

Während der Probenarbeit stellte es sich als Unglücklich heraus, dass in allen Szenen fast immer alle Darsteller auf der Bühne standen und sich somit eine gewissen Spannung zwischen Leitung und Schauspielern im Laufe der Probenarbeit aufbaute. In der Regel ist es so, dass immer auch mal der ein oder andere von der Bühne ins Publikum wechselt und so die "Probleme" auf der Bühne aus der Beobachtersicht wahrnehmen kann... Dies war dieses Jahr nicht so und die Situation war für alle Beteiligten neu...Diese Anspannung entlud sich dann letzt endlich in der Aulazeit, da einzelne Darsteller so wenig von dem Stück überzeugt waren, dass sie Schülern empfohlen, nicht zu der Aufführung zu kommen. Nach einem großen Knall und entsprechendem Donnerwetter von Seiten der Leitung, raffte sich die Truppe aber wieder zusammen am Ende der Saison stand wieder ein gelungener Theaterabend mit der nötigen Atmosphäre, die gerade ein Kammerspiel, wie diese benötigt...

Neben den "alten Hasen" stand erneut Michael van Ahlen, der bei Macbeth wieder Theaterblut geleckt hat, als Gaststar zusammen mit Klaus Burghardt, einem Lehrer des Hittorfs auf der Bühne. Neben ihrer wirklich tollen Bühnenpräsenz haben sie auch hinter den Kulissen tatkräftig angepackt. Außerdem soll noch erwähnt werden, dass in der letzten Aufführung Hermann Maas, Schulleiter des Hittorfs und bereits aus "Cäsar und Cleopatra" als Gaststar bekannt, in der letzten Aufführung spontan für Michael van Ahlen einsprang, der die Konkurrenz bei den Ruhrfestspielen begutachten musste...


Das Bühnenbild zauberte uns, wie in den vergangen Jahren auch, Werner Herwig und ebenfalls kündigte er an, dass wir auch in den folgenden Jahren mit seiner Unterstützung rechnen könnten... Was damals keiner wusste, ist, dass es sein letztes Bühnenbild werden sollte. Im Herbst des Jahres ist er leider viel zu früh verstorben...

 

 

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