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Foto des Monats 2006 Drucken E-Mail
Dezember 2006
Weihnachtszeit, Feierzeit...
 
weinkeller
Und wieder einmal neigt sich das Jahr dem Ende. Eine Zeit, in der man bei Familientreffen die Anzahl der Mitglieder prüft - wer ist hinfort, wer hinzu gekommen? Eine schöne Tradition, der auch die Theater AG anhängt und auch in diesem Jahr wieder die Weinkeller für seine Gäste öffnet. Der Weinspezialist von und zu Groß-Castrop und studienfachbedingter Weinvernichter Budda haben auch dieses Jahr exzellente Sorten hervor gesucht. So gibt es einen Jahrhundert-Glühwein aus einem roten 1900er Jéroboam von Chateau Margaux (Flasche ca. 46.000 €) mit reichlich Zimt und Zucker. Für die Liebhaber von Grog oder "Whiskey Cola" holen unserer Kenner eine Flasche 62 Jahre alten "Kildermorie" aus der Dalmore Brennerei (41.000 €) heraus und mixen diesen vor euren Augen mit leckerer River-Cola. Natürlich gibt es auch normale Drinks: Ein par Kisten "Cuvée Belle Époque" der Marke Ricard - denn schließlich ist es irgendwie Tradition, bei diesen Feiern aus Flaschen zu trinken.
Wir freuen uns schon auf das Familientreffen und wünschen allen, die nicht dabei sein können eine schöne Weihnachtszeit bei Dosenbier und JA-Korn!
November 2006
Harri auf Abwegen...
 
heiße_gelli
Es begann alles ca. einen Monat nach der letzten Aufführung von Macbeth. Ein Schreiben des Kostümsverleihs erreichte uns, in dem von dem mysteriösen Verschwinden eines Knappenkostüms die Rede war. Nächtelang durchforschten wir die Aula, den Dachboden und diverse Wohnungen - ohne Erfolg. Verdächtige wurden ohne Verfahren der AG verwiesen und die Leitung hatte wochenlange Verhöre über sich ergehen zu lassen. Entmutigt bezahlten wir das verschwundene Kostüm und dann der Schock. Bei Recherchen im Münsteraner Rotlichtmilieu nahe der Hafenstraße stießen unsere Agenten auf diese Anzeige (Foto)! Sofort erkannten wir das fehlende Kleidungsstück und mindestens genauso schnell die Person, die sich in dem corpus delicti befindet: HARRI! Jetzt hoffen wir, dass sich die Anzeige gelohnt hat und wir auf diesem Wege die Unkosten wieder gedeckt kriegen - ALSO: RUFT AN!!!
Oktober 2006
2. Staatsexamen und was nun?
 
staatsexamen
Vor dieser Frage steht Christopher seit Halloween, der Tag an dem ein Xylophon sein Leben veränderte... Ausgerüstet mit dem gesammelten Wissen in Sozialwissenschaften, Germanistik und natürlich Englisch (interessierte Schulleiter möchten sich bitte an den Webmaster wenden - aber schnell!) hat, wie wir erfahren konnten zur Zeit andere Pläne. Gerüchten zu Folge wird er erstmal an seiner Solokarriere arbeiten und mit einer Neuinterpretation des Shakespear-Klassikers Macbeth auf Deutschlandtournee gehen. Er wird in dieser Inszenierung alle Rollen "spielen", wobei in seiner Interpretation der Text in den Hintergrund rücken wird und alle Ereignisse durch Fahnenschwenken dargestellt werden. Christopher erklärt seine Symbolik damit, "dass Sprache seit der Moderne bekanntlich an seinem Ende und auch mit der Postmoderne dem wahren Kern der Stücke nicht mehr beizukommen sei". Alleine das schwenken einer großen Englandfahne (Foto) prvoziert und überlässt dem Rezipienten den größten Teil der Interpretation und außerdem ist diese Art der Performance "schlichtweg ein riesen Spaß" für den Darsteller. Ob drei Stunden für dieses Experiment etwas zu großzügig angelegt ist, findet am besten jeder bei einen der Zahlreichen Aufführungen zu 69,00 Euro selber raus.
September 2006
"Faust 2006": Theater AG geht leer aus!
 
ekeltheater
Die Theaterwelt ist gespalten: Brauchen wir Regietheater? Wo bleiben die werkgetreuen Inszenierungen? Sind nackte Menschen, die scheißen, bluten und kotzen wirklich notwendig? Die AG-Leitung äußerte sich wie folgt:
"Wer unsere Inszenierungen über die Jahre verfolgt hat, und ich rede da nicht bloß von den Mainstreamaufführungen im großen Saal der Kunibergaula, sondern vielmehr von unseren Performances, die sich jedes Jahr in das Festival integrieren. Schon früh haben wir begonnen Nacktheit als stilistisches Mittel in unsere Centerparcarbeiten einfließen zu lassen (vgl. Fotowände) und die Ekelorgien, die stark an das Orgien Mysterientheater von Nitsch erinnern, im Rahmen der postpremieren Happenings im Lindenhof (Foto) haben bereits Kultstatus. Die Problematik, die zur Zeit diskutiert wird ist schon lange fester Bestandteil in unserem Schaffen und wir können, in Hinblick auf diverse Aufführungen in Düsseldorf, nur über diese dilettantischen Versuche uns zu kopieren müde lächeln. Wir leben unsere Kunst und werden auch in der neuen Saison wieder neue Maßstäbe setzen. Man darf alo gespannt sein, denn nacktes Fleisch wird es auch bei uns zu sehen geben..." Aha (Anm. der Redaktion)
August 2006
Alle Jahre wieder...
 
wo_sind_wir_jetzt
Die Ferien sind vorbei und alles fragt sich: Was nun? und vor allem wann "was nun"?
Wo geht es weiter? Für wen geht es weiter? Mit was geht es weiter? Geht es weiter?
Erstmal: Ja, es geht weiter! Aber wie, da scheiden sich schon die Geister.
Da gibt es solche, die sagen "wir müssen unbedingt wieder in den Centerparc" und andere "wann gucken wir denn den Fiilm" wieder andere wissen bereits was gespielt wird und dann gibt es solche, die auf Grund der unsicheren Lage schonmal lieber von sich aus das Handtuchgeworfen haben...
Ja liebe Freunde, auch wir haben mal mit der Leitung Kontakt aufgenommen und in Erfahrung bringen können, dass die finanzillen Mittel, um länger auf Cuba verweilen zu können, sich langsam dem Ende neigen und daher tatsächlich mit dem Gedanken gespielt wird, in den kommenden Wochen, ein neues Projekt zu starten. Über die genauen Inhalte hüllt sich das, durch zuviele Zigarren und Rum, verkaterte Triumvirat noch in Schweigen...
Aber sobald dieses gebrochen ist werdet ihr es hier lesen...
Juli 2006
Zuschauer-Reporter 2006
 
summer_2006
und wieder einmal ist einem unserer Zuschauer geglückt seine Stars im Urlaub vor die Linse zu bekommen. Da sitzen sie die Größen der großen Welt des Theaters. Menschen wie du und ich. Ein wenig proletenhaft, aber liebenswert. Quo vadis große Musen? Wo ist die Aura, mit der sie uns auf der Bühne schaffen zu verzaubern? Wo das Unnahbare, das Geheimnisvolle...?
Hoffen wir das die Aura eine sonnenresistente ist und das im nahenden Herbst die alte, von den Kritikern so geliebte, Klasse wieder zurückkehrt...
Juni 2006
ANZEIGE
 
monat
Abgebrannt? Ausgehungert? Kein Job? Keine Perspektiven?
Die AG der Herzen hilft! Denn wir schaffen Karrieren!

Fabian K. aus R.war noch jung, als er zu uns kam. Seine Barschaften hatte er bereits komplett auf Vorabifeten durchgebracht. Sein Brot zum Leben musste er sich bei seinen Mitschülern erbetteln. Ein Einzelschicksal, wie es inzwischen leider vielfach an Schulen anzutreffen ist...

Wir wollen das ändern! Wir geben den Menschen wieder Perspektiven! Wir geben Leitfiguren! Wir organisieren DEINE Freizeit! Wir ziehen dich aus deinem Sumpf in einen Neuen!

Wenn auch DU bereit bist deine Seele zu verkaufen und dich bedingslos dem göttlichen Triumvirat unterzuorden - MELDE DICH bei der AG der Herzen (bald auch in deiner Stadt)!
Mai 2006
Wer findet den Fehler...?
 
simpsons
Eine bekannte amerikanische Zeichentrickserie ist im Begriff die Leinwand zu erobern und einer, uns gut bekannter, Jungschauspieler mischt ganz vorne mit. Hochbrisant und absolut exklusiv präsentieren wir Euch hier schonmal eine erste Einstellung von den Dreharbeiten. Sein Manager Dr. (in spe) L. Lochti hat uns aber in einem Gespräch versichert, dass sein Mandant der Bühne treu bleiben wird und filmische Projekte nur zur Aufbessrung der Portokasse dienen - villeicht ist dann ja auch mal eine Flasche Veuve Cliquot für die AG-Leitung drin...
April 2006
Fusion: Theater AG + Pirelli
 
pirelli
Jedes Jahr freut sich die Männerwelt, wenn der neue Pirelli-Kalender im Briefkasten liegt. Exklusiv und in geringer Auflage ist dieses Produkt schon immer ein Ziel für die Theater AG gewesen. Doch erst dieses Jahr können wir mit einem Ensemble aufwarten, das den hohen ästhetischen Ansprüchen genügt. Natürlich ist es unmöglich, zwölf gutaussehende Menschen in einer so bescheidenen Theater-Gruppe, wie wir es sind, zu finden. Daher wird die neue Ausgabe lediglich acht Monate umfassen und daher mit dem Monat Mai beginnen. Exklusiv könnt ihr bereits jetzt auf dieser Seite die acht schönsten Menschen dieser AG bewundern. Es sind die geheimnisvollen, leicht ins Erotische gehenden Blicke, die diese Ausgabe zu etwas Faszinierenden machen. Die extravagante, nicht minder gewagte Kleidung, gekoppelt mit verführerischen Frisuren vermittelt dem Betrachter eine ganz neue Art der Erotik und verwirrt gleichermaßen, wie sie verzaubert und einen in den Zustand höchster Ekstase versetzt. Erstmals hat sich auch ein Mann bereit erklärt sich für die neue Ausgabe seiner femininen Seite zu öffnen und neben den weiblichen Profis, durch seine laienhaftigkeit dem Ganzen eine ungekannte Tiefe zu geben...
März 2006
Als die Theater AG noch wild war...
 
zicke
Ja, es gab sie doch: Die Zeit der jungen Wilden, die Zeit des Aufbruchs und der Revolution. "Die Ärzte" rockten die Partys und Schlager wurden nur im Altherrenbunghalow tolleriert. Es war eine Zeit, in der die Junggarde keinen Hehl aus ihrer Gesinnung machte und die Dekadenz anderer Theatergruppen wehement verteufelt wurde. Es war eine wilde Zeit, eine Dekade, die in den 90ern begann und bis in das neue Jahrtausend bestehen sollte...
Doch wie alles in der Geschichte, glättete die Zeit die Wogen und aus den jungen Wilden wurden Abiturienten, Studenten und nicht selten Referendare. Der Schlager bekam Hausrecht und der Schampus floss in Strömen. Aus der Hittorf-Kommune wurde die "AG der Herzen". Wollen wir aber die alten Zeiten weder verfluchen, noch wollen wir sie in den Himmel loben. Nehmen wir die Zeiten, wie sie sind und hoffen innerlich, ein klein wenig, dass eine neue Generation heranwächst und vielleicht die "Zicken" von heute den Schlagerwahn von gestern zurück in seine Grenzen weist...
Februar 2006
Januar 2006
Der Sophie-Muntermacher für Theaterfreunde!
 
cocktail

Jeder der einmal in der Theater-AG war oder ist, kennt das Gefühl: Keine Energie, Proben bis zum umfallen, die Luft ist einfach raus...
DOCH JETZT GIBT ES ABHILFE!
Ein leckerer SM (der Name ist Programm!) und die Welt sieht wieder ganz anders aus.
Die Zubereitung ist ein Kinderspiel:
Man nehme eine ordentliche Anzahl mehr oder weniger bekömmlicher Getränke, mische diese bis man eine ansehnliche Farbe erhält (in unserem Beispiel ein gesundes Grün) und garniere das ganze appetitlich und - volià - man fühlt sich wie neu geboren!
Viel Spaß beim nachzaubern und in der nächsten Ausgabe ein weiteres leckeres Rezept vom Starkoch Sven.